Übersäuerung im Körper und wie ich sie neutralisiert habe

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Eine Übersäuerung, also ein zu niedriger PH-Wert im Körper kann viele Ursachen haben und sich durch verschiedenste Symptome bemerkbar machen. Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr zum Arzt geht und er sich nur darum kümmert, dass die Symptome (meist Schmerzen) behandelt werden, anstatt nach der Ursache zu forschen?

Das ist kein Wunder, da sich Deutschland gerade im Bereich der Krankenversicherung in 2 grosse Extreme teil. Zum einen die vielen gesetzlich Versicherten (ca 90%), die nur die nötigste Versorgung bekommen, Ewigkeiten auf Facharzttermine warten und um die sich die Ärzte kaum kümmern. Auf der anderen Seite haben wir ca. 10% Privatpatienten, die meist sowieso schon mehr Geld zur Verfügung haben, um auch mal eine Behandlung, die die Kasse nicht übernimmt, selbst zu bezahlen. PKV Patienten können zu separaten Ärzten gehen, bekomme teilweise noch am selben Tag einen Facharzttermin, werden vor gesetzlich Versicherten behandelt und bekommen ausserdem bessere Leistungen.

Warum mein Körper übersäuert ist?

Von meinen Fussverletzungen und dem Suizid eines Freundes, hatte ich bereits berichtet. Es führte dazu, dass ich mich kaum noch bewegt habe – naja wenn beide Füsse Schmerzen und man nur humpeln kann, zwingt man den Körper ruhig zu sein, auch wenn man sich eigentlich bewegen und sport machen möchte. In dieser Zeit war ich zwischen 2x/Woche und 3x/Tag bei meinen Ärzten zur Nachuntersuchung, um mir neue Krankmeldungen zu holen, oder weil neue Schmerzen aufgrund der mangelnden Bewegung entstanden sind.

Dabei sind mir mehrere Punkte klar geworden:

  • ich will nichtmehr wie ein Patient 2. Klasse behandelt werden
  • sobald meine Einnahmen ausreichen, werde ich mich wieder privat versichern
  • ein Allgemeinmediziner kann von allem ein bisschen und nichts richtig (mein Hausarzt hat mir gesagt, dass er keine Ahnung vom Bewegungsapparat des Menschen hat und dass ich mich durch mein Interesse für dieses Gebiet weitaus besser auskenne, als es für ihn jemals möglich sein wird, sofern er sich nicht spezialisiert bzw. informiert.)
  • wenn ich krank bin, muss ich selbst nach der Ursache und der Lösung forschen, der Arzt behandelt nur den akuten Schmerz, oder das jeweilige Symptom

Die Ursache von Übersäuerung im Körper:

  1. unausgewogene (zu saure) Ernährung = zu viele tierische Produkte, Alkohol, etc…
  2. zu wenig Sport bzw. Bewegung
  3. zu wenig Cardio (nach dem Krafttraining, um Essigsäuren auszuschwemmen)
  4. zu wenig, falsches, oder ineffizientes Stretching
  5. kaum Faszientraining
  6. zu viel Stress und zu wenig Ausgleich
  7. zu viele “Gifte” im Körper, Nikotin, Alkohol, Feinstaub, Medikamente, Parfümstoffe, Kosmetika, Mikroplastik
  8. mangelnde Wasserzufuhr

 

Die Folgen und Symptome von Übersäuerung im Körper:

  • Kopfschmerzen
  • Mineralien aus Knochen und Muskeln werden verbraucht und Säuren lagern sich ab
  • —> Gelenk und Muskelschmerzen können entstehen
  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit, (Depression möglich) aufgrund fehlender Mineralstoffe
  • dunkler und oder saurer Urin, der brennen kann
  • verstärkte Schweissbildung (der Körper versucht sich zu reinigen)
  • Hautprobleme (Pickel durch verstopfte Poren)
  • Haarausfall (Nährstoffmangel in der Wurzel)

Gestern hatte ich einen Einsatz als Mietkoch und stand nach einigen Monaten, in denen ich mit meinem Abschluss als Online Marketing Manager und Social Media Manager beschäftigt war,  mal wieder in einer heissen fettigen Küche. Da ich neu war, habe ich erstmal auf dem Gardemanger (kalte Küche bzw. Vorspeisen Koch) die 5 Friteusen bedient und konnte es mir nicht verkneifen so ziemlich alles mal zu probieren – OK ich hab mich mit frittierten Tapas fast satt gegessen. Irgendwann war es mir dann doch zu viel, habe ich gespürt und ich holte meinen Spinat, Rote Beete, Algen, Weizengras uvm… Smoothie zur Sättigung und zum basischen Ausgleich aus der Umkleide.

Zu Hause habe ich mich schon ein wenig schlapp gefühlt, obwohl die Arbeit nicht so hart war, wie es in der Küche oft der Fall ist. Am Wochenende war ich mal wieder mit einem Mensa Sight (Couchsurfing) Gast ausgelastet und kam nicht dazu, mein geplantes Sonntagsbad zu nehmen. Ausserdem waren die letzten Tage verdammt kalt, so dass ich bzw. wir selten grosse Lust auf einen Spaziergang hatten.

Das erste mal basisch Baden:

Als mir alles weh getan hatte, vor allem jede Bewegung des Kopf, Rückens und der Schulter, machte ich mich erstmal schlau und begab mich auf die Suche nach Dehnungsübungen. Dabei ist mir der Youtube Kanal von Liebscher & Bracht aufgefallen. Die grössten Schmerzen hatte ich bei Kopfbewegungen. Sie waren so stark, dass ich fast täglich mehr als die empfohlene Tagesdosis an Schmerzmitteln und Muskelrelaxanz eingenommen habe, wodurch zwar die Schmerzen gelindert wurden, aber noch mehr Giftstoffe in meinen Körper gelangten. Also suchte ich auf Youtube nach Halswirbelsäule und bin auf ein Video zum Thema Nackenverspannungen gestossen.

Da bei mir alles total verspannt, verkürzt und verhärtet war, habe ich für 3 Übungen mehr als 30 Minuten gebraucht. Währenddessen hatte ich enorme Schmerzen, konnte aber auch direkt spüren, wie sich das Gewebe gelockert hat und der Bewegungsradius immer grösser wurde.

Danach habe ich nochmal viel Kräutertee und Wasser getrunken (das sollte man nach jeder sportlichen Betätigung, auch und vor allem nach dem Stretching, Faszientraining und Massagen tun, damit der Körper die verdrängte Flüssigkeit wieder auffüllen und “Verschmutzungen” wegspülen kann) und bin in die Badewanne gegangen.

Ein basisches Bad dauert anscheinend min. 40 Minuten, da sich nach diesem Zeitraum die Poren erst richtig öffnen, und eine intensive “Entgiftung, Detox, Reinigung” des Körpers, oder wie man das auch immer nennen will/soll/darf möglich machen.

 

Es fiel mir etwas schwer, so lange im Wasser zu bleiben, aber mit entspannender Musik war es dann doch auszuhalten und überaus angenehm. Man sollte sich eine, oder mehrere Körperbürsten besorgen und während des Badens seinen Körper abbürsten, um die äussere Haut zu reinigen und die Lymphkapilare zu stimulieren, damit die Lymphflüssigkeit Giftstoffe und Abfallprodukte aus dem Körper schwemmen kann.

Da das für mich alles noch Hokus Pokus war, ich mir nicht vorstellen konnte, wie viel das ausmachen wird und ich mich ja sowieso kaum bewegen konnte, habe ich meine Hand und Nägel als Bürste verwendet und mich damit abgebürstet bzw. massiert.

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