Schoko-Erdnuss-Bananen-Gugelhupf

Hier ein super leckeres veganes, gluten- und zuckerfreies Rezept für einen saftigen Schokokuchen. Da ich leider keine Küchenwaage besitze und lieber aus der Hand heraus backe sind die Mengenangaben geschätzt. Aber das macht es ja so spannend. Nicht blind auf das Rezept verlassen, sondern als Inspiration sehen und selbst experimentieren 🙂

Zutaten:

  • Kokosmilch 200 ml
  • Erdnussbutter, mit Stückchen (100 % Erdnüsse)
  • Datteln, entsteint je nach Größe und Belieben 5-8 Stk.
  • Bananen, reif 2 Stk.
  • Kakao 50 g
  • Ahornsirup 50 ml
  • Mandeln, gemahlen 20 g
  • Zimt n. B.
  • Salz, Prise
  • Tonkabohne, gemahlen n.B.
  • Sorghum Mehl 3 EL
  • Sojamehl 2 EL
  • Natron 1-2 TL
  • Pekanüsse n.B.
  • optional: vegane Zartbitterschokoloade gehackt n.B.

Zunächst die Kokosmilch mit der Erdnussbutter, den Datteln, einer Banane, Kakao, Ahornsirup, den gemahlenen Mandeln sowie Salz, Zimt und Tonkabohne im Mixer zu einer glatten, dickflüssigen Masse verarbeiten. In einer Schüssel die Mehle mit Natron mischen und die Kakao-Masse dazu geben und alles mit einem Handrührgerät verrühren.

Wer es besonders schokoladig haben möchte kann Zartbitterschokolade klein hacken und zum Schluss unter den Teig heben. Hier gibt es inzwischen auch Alternativen mit Reissirup o.ä. gesüßt.

Ich habe eine Silikon-Gugelhupfform verwendet, hier ist kein Einfetten der Form notwendig. Anstelle dessen habe ich einen kleinen Schluck Ahornsirup in die Form und so verteilt, dass die Innenseite schön benetzt ist. Dann ein paar Pekanüsse mit den Händen in die Form bröseln und die zweite Banane in Scheiben auf dem Boden der Form verteilen (ich hatte sehr große Bananen, deshalb kam der Rest klein gewürfelt einfach mit in den Teig). Zuletzt den Teig einfüllen und ab in den vorgeheizten Ofen.

Backzeit ca. 40 min bei 175°c Umluft (immer Stäbchenprobe machen!)

Infos zu Sorghum:

Sorghumhirse (Sorghum) ist wie die kleineren Hirsesorten (echte Hirse) ein kleinfruchtiges Spelzgetreide aus der Familie der Süßgräser. Die 30 verschiedenen Arten werden in wärmeren Klimazonen zu unterschiedlichen Nutzzwecken bereits seit mehr als 2.500 Jahren kultiviert. Vor allem für die Ernährung in Afrika, Zentralamerika und Südasien ist sie sehr wichtig, denn sie dient dort als Grundnahrungsmittel. Das mineralstoffreiche Getreide enthält neben Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium und Kalium viel Silizium (Kieselsäure) und Eisen. Das glutenfreie Korn wird in den Entwicklungsländern überwiegend von Kleinbauern angebaut. In der Verarbeitung zu Couscous, Hirsemehl, Grütze und Melasse ist es ein wichtiges Grundnahrungsmittel. (Quelle: Getreide.org)



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